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Siedlungen und Kirchen

Bevölkerungszuwachs führte die ländlichen Regionen Syriens in wirtschaftlicher Hinsicht in eine Blütezeit. Im Kalksteinmassiv im Nordwesten des Landes entstanden viele neue Ortschaften – florierende Landwirtschaft sowie der Export von Olivenöl führte zu beträchtlichem Wohlstand der Einwohner dieser Region. In dieser Zeit wurden Kirchen und Klöster zu den zentralen „Knotenpunkten“ des öffentlichen und sozialen Lebens. Sie prägten das Bild der Siedlungen.

Die aufwändigen Gebäude reflektieren die Kirchenarchitektur jener Zeit; man experimentierte mit verschiedenen Formen wie z. B. der Weitarkadenbasilika oder Zentralbauten.

Der Innenbereich der Sakralbauten erhielt durch brennende Öllampen, rauchende Weihrauchfässer und christliche Bilder sowie Symbole die für das byzantinische Christentum typische mystische Atmosphäre.